Bundesweites Fachkräfteleitprojekt „skills4chips“ - Aufbau der Microtec Academy zur Fachkräftesicherung in der Mikroelektronik

Das bundesweite Verbundprojekt skills4chips verfolgt das Ziel, dem steigenden Fachkräftebedarf in der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik durch die Entwicklung und Etablierung innovativer Bildungs- und Qualifizierungsangebote zu begegnen. Vor dem Hintergrund des technologischen Wandels, des Ausbaus der europäischen Halbleiterindustrie und der damit verbundenen Veränderungen beruflicher Kompetenzanforderungen stehen die Weiterentwicklung bestehender Qualifizierungsstrukturen und die Erschließung neuer Bildungswege im Mittelpunkt.

Ein zentrales Vorhaben des Projekts ist der Aufbau und die langfristige Etablierung der Microtec Academy als nationale Bildungsakademie für Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik. Sie bündelt und vernetzt Bildungsangebote entlang der gesamten Bildungskette – von der Berufsorientierung und beruflichen Erstausbildung über den Quereinstieg bis hin zur Fort- und Weiterbildung. Damit trägt sie dazu bei, unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen, Qualifizierungsangebote bedarfsgerecht zu gestalten und die Fachkräftesicherung in der Branche nachhaltig zu unterstützen.

Die Professur für Berufspädagogik mit dem Schwerpunkt auf der Entwicklung gewerblich-technischer Berufe verantwortet im Projekt insbesondere das kontinuierliche Fachkräfte- und Qualifizierungsbedarfsmonitoring sowie das Technologieradar. Im Rahmen der Bedarfsanalysen werden aktuelle und zukünftige Qualifizierungsbedarfe in der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik systematisch erfasst und ausgewertet. Ergänzend dient das Technologieradar der systematischen Erfassung und Analyse technologischer Entwicklungen sowie der daraus resultierenden Veränderungen beruflicher Kompetenzanforderungen. 

Weitere Informationen zum Projekt und zu den Qualifizierungsangeboten finden Sie auf den Seiten der Microtec Academy.

 

Das Verbundprojekt „Fachkräfte für die Mikroelektronik: Bundesweites Leitprojekt – skills4chips“ wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.

Letzte Änderung: 22.10.2026 -
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