MINTogether
Erfolgsfaktoren für die Einbindung von Eltern zur Optimierung von außerschulisch-schulischen Kooperationen im MINT-Bildungsprozess
Kurzbeschreibung
Das Projekt MINTogether gliedert sich in drei Teilprojekte:
Teilprojekt A (TPA) untersucht, welche Rolle Eltern bei der MINT-Bildung ihrer Kinder spielen und wie sie diese unterstützen. Dabei werden insbesondere unterschiedliche soziale und finanzielle Lebenslagen sowie geschlechtsspezifische Bedingungen berücksichtigt.
Teilprojekt B (TPB) untersucht, wie schulische und außerschulische MINT-Angebote zusammenwirken und welchen Beitrag die Verbindung von MINT und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) leisten kann. Dabei wird insbesondere untersucht, ob der Ansatz der Technischen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (TBNE) das MINT-Interesse und die Kompetenzentwicklung von Schüler*innen fördern kann.
Teilprojekt C (TPC) verbindet die Erkenntnisse aus TPA und TPB. Ziel ist es, daraus erste Ansätze für eine chancengerechte und wirksame MINT-Bildung zu entwickeln, die sowohl die Einbindung von Eltern als auch die Zusammenarbeit von Schule und außerschulischen Partnern stärkt.
Ziele des Projektes
Ziel von TPA ist es, zu untersuchen, wie Eltern den MINT-Bildungsprozess ihrer Kinder wahrnehmen und unterstützen, welche individuellen und strukturellen Bedingungen ihre Beteiligung beeinflussen und wie eine chancengerechte Elterneinbindung gestaltet werden kann.
• Elterliche Rollen und Perspektiven analysieren
• Einflussfaktoren auf elterliche Beteiligung identifizieren
• Ungleichheiten und Zugangsbarrieren sichtbar machen
• Bedeutung elterlicher Unterstützung für den MINT-Bildungserfolg untersuchen
• Bestehende Unterstützungsangebote untersuchen und reflektieren
• Handlungsempfehlungen für eine chancengerechte Elterneinbindung ableiten
Ziel von TPB ist es, empirisch zu untersuchen, inwieweit der Ansatz der Technischen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (TBNE) als Ansatz für wirksame außerschulisch-schulische Kooperationen zur Förderung von MINT-Interessen und MINT-Kompetenzen geeignet ist.
• Wirksamkeit außerschulisch-schulischer Kooperationen untersuchen
• Potenzial des TBNE-Ansatzes empirisch prüfen
• Zusammenhang zwischen MINT-Förderung und BNE analysieren
• Gelingensbedingungen außerschulisch-schulischer Kooperationen identifizieren
• Erfolgsfaktoren für die MINT-Interessen- und Kompetenzentwicklung herausarbeiten
• Grundlagen für die Weiterentwicklung von Kooperationsmodellen schaffen
Förderung
Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter dem Förderkennzeichen 16MF2076 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt liegt bei den Projektverantwortlichen.
Laufzeit: 01/2026 bis 12/2028
